Interview mit Fr. Messerschmitt

Guten Tag Frau Messerschmitt, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unser Gespräch nehmen. Fangen wir ganz von vorne an: Wie und aus welcher Idee heraus ist Messerschmitt entstanden?

Nun, das Kernthema von Messerschmitt Systems war schon immer Sicherheit. Damals, zur Zeit der Firmengründung, galt es den Zugang zu hochsensiblen Bereichen wie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen oder Personalbereichen zu kontrollieren und zu schützen. Und Messerschmitt Systems entwickelte Lösungen dafür.

Mit unserem Know-how aus dem Bereich der elektronischen Zugangskontrollen, erschlossen wir dann auch den Markt der „Keycard-Systeme für den Anwendungsbereich Hotel“. Dieser Markt war damals stark im Wachstum. Wir spezialisierten uns auf die besonderen Anforderungen der Hotellerie und konnten dort rasch Fuß fassen. Ich meine, unsere Stärke war unser technologischer Vorsprung.

Was ist Ihnen vom ersten kritischen Jahr des Unternehmens am meisten in Erinnerung geblieben? Was war Ihre wichtigste Erfahrung?

Messerschmitt Systems war von Anfang an eine inhabergeführte Firma. Um uns etablieren zu können, uns einen Namen zu machen, hieß es in den ersten Jahren mehr denn je: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken. Diese Zeit war von großem, persönlichem Einsatz geprägt. Es gab nur selten Freizeit, keinen Urlaub und auch nur selten ein freies Wochenende. Unser ganzes Streben lag darin, technisch moderne und einwandfreie Produktideen zu entwickeln und auch erfolgreich zu realisieren. Das hat uns angetrieben.

Worin sehen Sie die größten Stärken von Messerschmitt? Was sind in Ihren Augen die wichtigsten Meilensteine?

Eine große Stärke von Messerschmitt Systems ist es, denke ich, dem Kunden zuhören zu können. Man muss verstehen, wo ihn „der Schuh drückt“, welche Probleme er hat und wie man helfen kann. Diese Kundenwünsche dann aufzunehmen, in die Entwicklung neuer Systeme einfließen zu lassen und praxistauglich umzusetzen – das hat uns in den vergangenen Jahrzehnten weit nach vorne gebracht.

Was die Meilensteine betrifft: Zusätzlich zu unseren Keycard-Systemen haben wir auch neue Anwendungen und Produkte rund um das Hotelzimmer entwickelt, zum Beispiel Energy-Control-Systeme, mit denen sich alle Energiequellen des Zimmers steuern lassen. So kann das Hotel nicht nur Energie sparen, sondern auch etwas für die Umwelt tun.

Bestimmt sind Sie auch schon bei privaten Hotelaufenthalten auf Messerschmitt Systeme gestoßen. Wie war das für Sie?

Natürlich, ich habe schon öfters privat in Hotels gewohnt, die unsere Systeme im Einsatz hatten. Technologie von Messerschmitt ist heute in Hotels auf der ganzen Welt zu finden. Und das nicht nur in Businesshotels, sondern auch in wirklich traumhaften Resorts, die keine Wünsche offenlassen. Es macht einen dann schon ein bisschen stolz, wenn alles gut funktioniert und die Kunden zufrieden sind.

Amüsant finde ich immer wieder, wenn das Personal vor Ort beim Check-In unser System erklärt, worauf ich mich natürlich immer sehr interessiert einlasse. Wenn der eine oder andere Angestellte dann auf den identischen Nachnamen verweist und nachfragt, entstehen oft die lustigsten Gespräche!

Wo sehen Sie noch Potenzial für die Zukunft – evtl. auch im Hinblick auf die Erfahrungen aus der Corona-Situation?

Das Corona-Virus zeigt uns allen gerade sehr deutlich, wie verletzlich wir doch im Grunde sind und wie plötzliche Einschränkungen unser Alltagsleben auf den Kopf stellen. Es ist auch die Aufgabe von Messerschmitt Systems, der so hart getroffenen Hotelbranche jetzt als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Ich selbst bin nicht mehr aktiv im Unternehmen tätig, aber ich weiß, dass sie das auch tun – zum Beispiel mit kontaktlosen Check-In-Systemen oder antibakteriellen Keycards.

Umweltschutz ist ein weiteres wichtiges Thema unserer Zeit. Hier hat Messerschmitt bereits hilfreiche, nachhaltige Angebote entwickelt, etwa mit einer plastikfreien Schlüsselkarte oder den erwähnten Energie-Steuerungssystemen. Es gibt viele Herausforderungen, aber auch viele neue Chancen, die sich hier eröffnen. Kurzum, viel zu tun für Messerschmitt Systems.

An dieser Stelle möchte ich unseren langjährigen, qualifizierten und zuverlässigen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Arbeit herzlichst danken. Die vielen technologischen Fortschritte sind ihre Errungenschaft. Es freut mich sehr, dass Messerschmitt Systems auch unter neuer Führung seinen Weg konsequent weiterverfolgt. Heute sind es Digitalisierungslösungen, wie Cloud-Anbindungen und das „Internet of Things“, in denen die Marke Messerschmitt für kleinere und größere Revolutionen in der Hotel-Technologie sorgen kann. Und ich bin mir sicher, das wird sie.

Frau Messerschmitt, vielen Dank für das Interview!

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